Ich sag mal

Wie könne eine Gesellschaft ohne guten Journalismus überleben, fragt sich der allmächtige FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher in seinem Rundschumschlag gegen die so genannten Netzutopisten. Sind wohl alles Spinner:

„Jetzt, wo sich leider auch immer mehr Journalisten sich ihre sozialen Prognosen vom Silicon Valley und der Wall Street schreiben lassen, riskieren wir eine ganz einfache und ebenso gelassene Vorhersage: gar nicht.“

Aber was hat denn nun guter Journalismus mit den Ertragsproblemen der Printmedien zu tun? Gar nichts. Und was bietet denn Schirrmacher an Alternativen an, um die strukturellen Probleme der Verlage in den Griff zu bekommen. Gar nichts. In seinem wutschnaubenden Rundschlag „Das heilige Versprechen“ haut Frankie-Boy alles in eine Tonne:

„Im Zeitalter des Internets kann jeder alles sein, Verleger, Lektor, Autor, Journalist. Jeder kann partizipieren, jeder Geld verdienen. Das ist das Mantra. Dass keine dieser Aussagen stimmt, ist offensichtlich. Und wenn sie trotzdem immer noch nachgeplappert werden, stellt sich die Frage:…

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