Contact-Center-Network

Das Urteil des OLG (Oberlandesgericht) München zum Versand von eMail-Newslettern hat in jüngster Zeit für Aufsehen und Verunsicherung gesorgt.  Zunächst eine kurze Darstellung der neuen Problematik:

Vor Gericht und auf hoher See ist man nach einer alten Redensart bekanntlich in Gottes Hand. So sorgt derzeit ein brandaktuelles Urteil des OLG München (Az. 29 U 1682/12) für helle Aufregung, das bisher gängige Rechtsprechung  und Werbepraxis per E-Mail-Newsletter in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Nach diesem Urteil ist die innerhalb des Double-Opt-In-Verfahrens per E-Mail verschickte Bitte um Bestätigung eines Newsletter-Abos (sogenannte Check-Mail) als belästigende Werbung – also als Spam – zu werten, wenn die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers fehlt. Für Verwirrung sorgt das OLG-Urteil im Besonderen, da der Bundesgerichtshof (BGH) das Double-Opt-In-Verfahren gerade erst als wirksames Mittel zur Nachweisbarkeit von Einwilligungen in E-Mail-Werbung erklärt hat.

Was war geschehen?

Eine Steuerberatungsgesellschaft erhielt von einem Anlageberater eine E-Mail, mit folgendem Inhalt:

„Betreff: Bestätigung…

Ursprünglichen Post anzeigen 477 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s