Beitrag von Jens Best passt gut zur zweiten Session des Blogger Camps über die AGB-Diktatoren.

Anders

zur Debatte von Johnny Haeusslers „2013 – Das Web zurückerobern“

Der Berliner Philosoph Volker Gerhardt hat gerade einen überaus lesenswerten 500-Seiten-Schinken geschrieben, in dem er – stark verkürzt – die Öffentlichkeit als politisches Bewusstsein der Gesellschaft beschreibt.

„Jedes Denken und Sprechen setzt eine gemeinsame Welt voraus, auf die sich jedes Bewusstsein bezieht, wenn Denken und Sprechen überhaupt etwas bedeuten sollen“

Miteinander reden, Dinge entscheiden und dementsprechend handeln gestaltet Öffentlichkeit ebenso wie sie diese voraussetzt. Klingt so einfach, dass man sich fragt, warum hier einigesoeinenHuzzlemachen. Nun, die Verfasstheit der Öffentlichkeit trägt wesentlich dazu bei, wie der Mensch die Chancen des gemeinsamen Gestaltens erfährt und lernt damit umzugehen. Ein Problem (das anfangs ein Vorteil ist) entsteht dadurch, dass der Mensch extrem anpassungsfähig ist.

Evolutionstechnisch gesehen eine super Sache, geht allerdings der Krug soziokulturell gesehen meist solange zum Brunnen, bis er bricht. In China ist dieses Brechen relativ einfach…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.380 weitere Wörter

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