Ich sag mal

Netzwerkökonomie statt alte Industriekultur

An die Stelle der Industrieökonomie tritt die Netzwerkökonomie, so die These von Markus Lause und Peter Wippermann in ihrem neuen Buch „Leben im Schwarm – Die Spielregeln der Netzwerkökonomie“. Schon bei dieser Aussage werden einige Manager in den industriepolitischen Schützengräben nervöse Zuckungen bekommen. Dabei sind die Netzeffekte eigentlich in jeder Branche zu spüren – auch beim produzierenden Gewerbe. Allein beim Verkauf der Waren und bei der monologischen Markenkommunikation funktionieren die alten Mechanismen nicht mehr.

„Konsumenten mit individuellen Wünschen und dem Wissen um die Macht der digitalen Kommunikation schreiben längst keine Beschwerdebriefe mehr: Sie äußern Bewertungen von Produkten, Verbesserungsvorschläge oder Unmut in Echtzeit in sozialen Netzwerken mit globaler Reichweite. Das setzt Unternehmen unter starken Druck und zwingt sie zum Handeln. Wer sich dem Dialog mit dem Konsumenten widersetzt, muss ökonomische Nachteile in Kauf nehmen oder wird ganz ausgegrenzt“, so Lause und Wippermann.

Und das ist nur ein Aspekt der Netzwerkeffekte, die…

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