Ich sag mal

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Bram Cohen von BitTorrent will das klassische Fernsehen töten. Eine wohl eher scherzhafte und provokante Bemerkung. Mit Peer-to-Peer-Live-Streaming will er zumindest die technischen Voraussetzungen schaffen, um Videoübertragungen im Netz ohne zentrale Infrastruktur über Millionen von Computern in hoher Qualität zu ermöglichen. Er denkt dabei an die Ausstrahlung von Computerspiel-Turnieren, Sportereignissen, Konferenzen und sonstige Veranstaltungen, die sich für Live-Übertragungen eignen.

„Millionen zeitgleiche Abrufe auf Videodateien oder Millionen Zuschauer eines Livestreams, das bedeutet hohe Kosten und Belastung der Infrastruktur. Genau das will BitTorrent Live ändern. Mit der Technik wird jeder Zuschauer Teil des Streaming-Netzwerks. Die Last wird auf alle Zuschauer verteilt“, so die Breitband-Redaktion des Deutschlandradios.

Hört man sich Radiosendungen über einen Livestream an, dann empfängt der Nutzer pro Sekunde einen Datenstrom von bis zu 128 Kilobit pro Sekunde. Ein Live-Video in HD-Qualität produziert locker das Zwanzigfache an Daten. Und der Videostreaming-Markt ist noch gar nicht so richtig zur Entfaltung gekommen…

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