#Drosselkom: Sterben, um zu wechseln

Ich sag mal

Telekomshop Bonn Duisdorf am 26. April 2013

Für Professor Justus Haucaup, Mitglied der Monopolkommission und Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie der Uni Düsseldorf, ist die neue Tarifpolitik der Drosselkom unter Wettbewerbsaspekten nicht weiter tragisch – also zumindest die neuen Tarife nicht, die eine Beschränkung des Datenvolumens vorsehen. Die Bevorzugung von eigenen und externen Diensten, die von der Drosselwirkung ausgenommen werden, sollte kartellrechtlich untersucht werden.

Wer mit den Tarifen nicht einverstanden ist, kann ja wechseln. O-Ton:

„Wenn die Telekom in ihren neuen Tarifen eine Chance sieht, Gewinn und Umsatz zu steigern, ist auch die Beschränkung von Datenvolumen und Priorisierung von bestimmten Diensten grundsätzlich nicht verboten. Wem das missfällt, der kann ziemlich problemlos den Anbieter wechseln und sollte das auch tun. Der Breitbandwettbewerb hat sich auch Dank der Kabelanbieter in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Wer nicht wechselt, wenn ihm sein Anbieter missfällt, ist selbst schuld“, schreibt Haucap.

Und der Geschäftsführer von Telekom Deutschland gibt entspannt gegenüber der Welt…

Ursprünglichen Post anzeigen 597 weitere Wörter

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