Schornsteinfeger spielen wohl immer noch Monopoly

Ich sag mal

Eher Glückspilz als Glücksbringer

Das Kaminkehrermonopol ist bekanntlich zum 1. Januar gefallen. Als Kunde (also Hauseigentümer oder Hausbesitzer) kann ich jetzt selbst entscheiden, wer bei mir die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben bei der Überprüfung meiner Heizungsanlage vornimmt.

„Bisher mussten Hausbesitzer denjenigen schwarzen Mann ins Haus lassen, den das Amt für sie bestellt hatte: denn seit 77 Jahren hat die Regierung mit der Aufteilung der Kehrbezirke den Schornsteinfegern ihre Kundschaft förmlich zugeschanzt. 8000 registrierte Bezirksmeister teilten das Bundesgebiet unter sich auf“, so die FAZ. Das entsprach in den Augen der Europäischen Union nicht den Regeln eines freizügigen Marktes, weswegen sie der Bundesrepublik diese Praxis untersagte.

So sieht jedenfalls die Theorie aus.

Der „bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger“ für Bonn-Duisdorf agiert aber nach wie vor so, wie in den Jahrzehnten davor. Im Briefkasten findet sich eine Benachrichtigungskarte mit einem Termin(Vorschlag) – mehr nicht. So stand der Mann vor meiner Tür und wollte die Prüfung meiner Gas-Heizung vornehmen. Länger als…

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