„Gute Freunde kann niemand trennen“: Über die Vernetzungskultur im Social Web #Bloggercamp

Ich sag mal

Friends und Netzwerke

Vor 40 Jahren erschien ein Aufsatz, der sich in den Folgejahren zu einem soziologischen Klassiker mauserte. Es handelt sich um die Studie von Mark Granovetter über Arbeitslose in Boston, die einen Job suchten. Wer einen Arbeitsplatz fand, ist danach befragt worden, wer sie auf die freie Stelle aufmerksam gemacht hat. Granovetter ging von der Hypothese aus, dass die Empfehler vor allem aus dem engeren Bekanntenkreis kommen müssten. Also die Franz Beckenbauer-Variante (in dem Video stellt der Kaiser übrigens sein unfassbares Rhythmus-Gefühl unter Beweis…).

In Kölle würde man sagen: Man kennt sich, man hilft sich.

„So sollte man denken – Granovetters Befunde waren aber genau die umgekehrten. Einen neuen Arbeitsplatz hatten die Befragten meist durch Hinweise von Personen gefunden, die sie nur flüchtig kannten oder selten sahen. Die Erklärung dieser ‚Stärke schwacher Bindungen‘ greift auf ein Wissen zurück, das jeder hat. Wer ein Gerücht in Umlauf bringen möchte, wem sollte er…

Ursprünglichen Post anzeigen 470 weitere Wörter

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